Medientag 2016

Am 10. Mai 2016 traf sich die gesammelte Kölner Sportprominenz zum 11. Medientag des memi an der Hochschule Fresenius in Köln.

Dr. Jan Lehmann (Geschäftsführer repucom Deutschland), Alexander Wehrle (Geschäftsführer 1. FC Köln), Michael W. Schwetje (Geschäftsführender Gesellschafter SC Fortuna Köln) sowie Peter Schönberger (Geschäftsführer Kölner Haie) gaben mit ihren Vorträgen und der anschließenden Diskussionsrunde, interessante und tief gehende Einblicke in die Welt des Kölner Profisports.
Anschließend wurde Spielerberater René vom Bruch interviewt und bemühte sich mit manchen Vorurteilen über seine Branche aufzuräumen.
Zu guter Letzt zeigten die Fresenius-Studierenden Matyas Szabo (Olympiateilnehmer Säbelfechten), Jasmin Külbs (Olympiateilnehmerin Judo), Philipp Simon (Fußballer bei Borussia Freialdenhoven) und der stellvertretende Leiter Förderung der Deutschen Sporthilfe Lucas Flümann in einer Diskussionsrunde eine andere, finanziell nicht so auf Rosen gebettete Seite des Sports.
Moderiert wurde die Veranstaltung von Florian Bauer (WDR).

Plakat zum Medientag 2016

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Medientag 2015

Medientag 2015 an der Hochschule Fresenius Köln: „Filme und Serien: Wie verändert die Digitalisierung die Wertschöpfungskette?”
Unter dem Motto „Filme und Serien: Wie verändert die Digitalisierung die Wertschöpfungskette?” diskutierten Regisseur Sinan Akkuş, Produzent Gerhard Schmidt und Robert Dube, Leiter Video on Demand & Videoproduktion bei der RTL interactive GmbH, Mitte April im Rahmen des 10. Medientages mit rund 70 Studierenden der Media School der Hochschule Fresenius im Atrium des Kölner MediaParkes. Organisiert wurde die hochkarätig besetzte Veranstaltung vom Medien Management Institut an der Hochschule Fresenius. Professor Dr. Werner Schwaderlapp, Leiter des Medien Management Instituts, und Professor Axel Beyer, Studiendekan des Bachelor-Studiengangs Medien- und Kommunikationsmanagement, begrüßten die Referenten im gut besuchten Atrium. Durch das Programm des 10. Medientages führte Nicolas Roos, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Medien Management Institut an der Hochschule Fresenius.
Nach „Evet, ich will!” kam 2015 Sinan Akkuş’ zweiter Kinofilm „3 Türken und 1 Baby” in die Kinos. Akkuş, der vor der Kamera besonders für seine Rolle des Sinan Turculu in der Serie Stromberg bekannt ist, erklärte den Studierenden, wie er Regisseur geworden ist und dass er sich trotz seiner beiden Kinofilme nicht als im Business etabliert bezeichne. „Wer schnell reich werden will, sollte nicht Regisseur werden“, gab er den Studierenden mit auf den Weg und machte deutlich, dass diejenigen, die diesen Beruf nach dem Studium anstreben, eine gehörige Portion Idealismus mitbringen sollten. Sinan Akkuş ging in dem Gespräch mit den Studierenden auch auf die Chancen der Digitalisierung ein. Diese ermögliche es mit wenig Equipment und geringen Kosten erste vorzeigbare Referenzprojekte zu erstellen. So könnten auch die Studierenden einen ersten Fuß in die Tür bekommen. Wichtig sei es zudem, sich ein Netzwerk aufzubauen, so der Regisseur, der die Rückfragen der Studierenden ausführlich beantwortete.
Über das Berufsbild des Produzenten informierte Gerhard Schmidt. Er machte deutlich, dass seine Arbeit hauptsächlich in der Akquise von Geldern und der Vermarktung von Rechten bestehe. Als Produzent halte er darüber natürlich bei einer Produktion auch alle Fäden in der Hand. Der Grimme-Preisträger, der die „Mitternachtsspitzen“ sowie die Fernsehserien „Das Amt“, „Peter Strohm“ und „Wilsberg“ entwickelte, hatte einen Kurzfilm mitgebracht. Das Werk, das er zu Beginn seiner Karriere produzierte, zeigt das heldenhafte Überleben eines Käfers im Alltag. Bei der Produktion wirkten damals Marius Müller-Westernhagen und Horst Tappert, der als Derrick durch die gleichnamige Krimiserie bekannt wurde, hinter der Kamera mit. Gerhard Schmidt ging auch auf das so genannte Recoupment ein. Er rechnete den Studierenden anhand von Beispielen vor, wie die finanzielle Auswertung eines Films vonstattengeht und welch geringer Gewinn gerade auf dem deutschen Markt nach der Produktion übrig bleiben würden. Auch thematisierte er die umfangreichen Möglichkeiten der Filmförderung in Deutschland.
Robert Dube, Leiter Video on Demand & Videoproduktion bei der RTL interactive GmbH, ging auf die allgemeine Entwicklung des Video on Demand-Marktes ein. Er stellte den zeitlichen Ablauf vor, wann ein Film ins Kino kommt, wann er auf DVD zu sehen ist, wann im Pay-TV und wann im Free-TV. Dube machte zudem deutlich, dass er davon überzeugt sei, dass werbefinanziertes Vidoe on Demand bessere Chancen habe, als App- oder transaktionale Angebote. Er hatte darüber hinaus umfangreiche Zahlen und Fakten zur Entwicklung des Video on Demand-Marktes vorbereitet.

Bisherige Medientage